Klinische Studie EPO

Hormon EPO kann Wundheilung bei diabetischem Fuß verbessern
Die Cytonet Tochtergesellschaft EPOPLUS startete im September 2008 eine Studie, die erstmals die Wirkung des körpereigenen Hormons EPO auf die Wundheilung beim diabetischen Fußsyndrom untersucht. Das diabetische Fußsyndrom ist eine verbreitete Krankheit: Allein in Deutschland sind rund 200.000 Diabetes II-Patienten betroffen. Viele dieser Patienten befinden sich in Dauerbehandlung und sind in ihren alltäglichen Aktivitäten stark eingeschränkt, da sie unter Missempfindungen, Geschwüren und Durchblutungsstörungen leiden. . Eine extreme Folge der Erkrankung ist die Amputation des Fußes, von der rund zwei Prozent aller Diabetiker betroffen sind.

Pionierarbeit auf dem Gebiet der Wundheilung
Mit dieser Studie betritt EPOPLUS Neuland: Für kaum eine Wundtherapie liegen gegenwärtig evidenzbasierte Daten vor. Erste Ergebnisse belegen jedoch bereits, dass sich EPO positiv auf den Wundheilungsprozess auswirkt: Das Hormon regt die Bildung und Ausschwemmung von Stammzellen aus dem Knochenmark an. Dieser Prozess fördert u.a. die Regeneration von Verletzungen.

Einsatzgebiete von EPO
Im Rahmen der Studie wird EPO bei zwei Patientengruppen eingesetzt: Zum einen liegt der Fokus auf Diabetes Typ II-Patienten mit einer arteriellen Durchblutungsstörung der Extremitäten. Eine weitere Untersuchungsgruppe sind Patienten, die hauptsächlich unter peripherer Neuropathie, d.h. unter einer Schädigung des willkürlichen Nervensystems leiden, aber nur in geringem Maß von arteriellen Durchblutungsstörungen der Füße betroffen sind. Die Wirkung von EPO wird jeweils 12 Wochen lang bei 90 Patienten verglichen.

Studienleitung durch führenden Stoffwechsel-Experten
Die Phase II-Studie wird an mehreren deutschen diabetischen Zentren durchgeführt. Leiter der Studie ist Prof. Dr. Peter Paul Nawroth, Leiter der Abteilung Innere Medizin/Endokrinologie und Stoffwechsel an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg.

| Kontakt | Impressum | Designed by G.Fontagnier