Neuer Standard bei Studien mit Blutstammzellen

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat für Studien mit Blutstammzellen einen neuen bundesweiten Standard gesetzt. Die zuständige Bundesbehörde, das Paul Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt, hat die von der MHH-Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie (Direktor: Professor Dr. Christoph Klein) unter der Leitung von PD Dr. Martin Sauer initiierte multizentrische Transplantationsstudie für an akuter myeloischer Leukämie erkrankte Kinder als erste Knochenmarktransplantationsstudie in Deutschland nach dem Arzneimittelgesetz (AMG) genehmigt. Nach der AMG-Novellierung, die im Dezember 2005 in Kraft trat, werden Knochenmarkzellen und periphere Blutstammzellen jetzt wie Arzneimittel von den Behörden beurteilt und Studien auf diesem Gebiet müssen den schärferen Richtlinien des AMG entsprechen. Studieninitiativen waren bisher wegen unklarer Bedingungen zur Umsetzung der neuen gesetzlichen Richtlinien blockiert.

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Cytonet blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2009

In die SELICA II-Studie konnten bereits vier Kinder eingeschlossen werden. Auch auf dem US Markt kann das Unternehmen Erfolge verbuchen. Für die SELICA III-Studie konnte die Cytonet-Gruppe bereits 16 Studienzentren in Amerika gewinnen. Im Zuge der erfolgreichen Etablierung auf dem amerikanischen Markt hat das Unternehmen den Standort in Durham, North Carolina, durch weitere Mitarbeiter verstärkt. Bei der anstehenden “Umbrella Studie” SELICA IV wurden ebenfalls Fortschritte gemacht. Es konnten bereits Kliniken in Spanien und England gewonnen werden, weitere Länder sind in Planung. Bei der SELICA IV-Studie werden mehrere angeborene Stoffwechselerkrankungen in einer Studie vereint.

Unternehmensporträt Cytonet

Internationale Journalistenkonferenz im BioRN Cluster

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